Erfolgreiche Lösung von Rechtsproblemen bei Regenopfern


24. Oktober 2014. Die Langzeitfolgen des Jahrhundert-Unwetters vom 28. Juli sind noch lange nicht behoben: Noch immer haben viele Betroffene Probleme mit ihren Versicherungen oder Vermietern. Durch die unbürokratische Hilfe von Münsteraner Anwälten konnten jedoch bereits erste außergerichtliche Einigungen erzielt werden. Weitere Streitfälle sind aber anhängig.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Rechtstipps sowie das Angebot zur Rechtsberatung auf unserer Website „Regen in Münster“ inzwischen dazu geführt haben, dass erste Streitigkeiten außergerichtlich beigelegt werden konnten“, freut sich Babette Lichtenstein van Lengerich. Nach intensiver Suche habe sie drei Anwälte gefunden, die sich zur Zusammenarbeit bereit erklärt hätten. Die Website mit vielen Tipps und Angeboten für Hilfesuchende und Helfer hat die selbst Betroffene im Rahmen der Facebookgruppe „Regen in Münster“ aufgebaut.

Eine Expertin in Rechtsfragen ist zum Beispiel Astrid Machmüller. „Als ich von den Problemen gehört habe, habe ich schnell zugesagt, zu helfen“, so die Hiltruper Rechtsanwältin. Die Probleme seien im Detail vielfältig, meist gehe es jedoch um Probleme mit Vermietern oder Versicherungen. Typisch war ein Fall, wo ein Vermieter in Kinderhaus sich weigerte, eine unbewohnbar gewordene Wohnung zu renovieren. Die Kosten waren so hoch, dass er diese nicht kurzfristig aufbringen wollte. Die Mieterin saß über Nacht auf der Straße. Über die Website „Regen in Münster“ wandte sie sich jedoch an die engagierte Anwältin, die den Streitfall im Sinne ihrer Mandantin außergerichtlich beilegen konnte.

Auch die Abwicklung von Versicherungsfällen macht immer noch Probleme. Viele Fälle werden sehr schleppend bearbeitet und erfordern einen immensen bürokratischen Aufwand für die Betroffenen. Bis zur Erstattung von Rechnungen vergehen zudem oft Monate. Die Versicherungen geben an, überlastet zu sein durch die vielen Unwetter des Jahres 2014. „Wobei man sagen kann, dass die bestehenden Probleme hier in erster Linie Versicherungen betrifft, die nicht in Münster ansässig sind“ so Babette Lichtenstein van Lengerich.