Gesundheitstipps fürs Aufräumen

Beim Umgang mit Wasser und Schlamm ist die Handhygiene der wirksamste Schutz vor Infektionskrankheiten. Deshalb: Vor dem Trinken, Essen und Rauchen die Hände gründlich waschen, ein Handinfektionsmittel benutzen und bei der Arbeit Handschuhe tragen.

Kommt es zu Verletzungen, sollten diese sofort versorgt werden. Wer sich nicht sicher ist, ob er gegen Tetanus geimpft ist, sollte sofort den Hausarzt fragen.

Verschmutzte Kleidung und Wäsche bei 60° C waschen. Nicht waschbare Textilien reinigen lassen.

Das städtische Trinkwasser ist nicht verunreinigt. Ob Wasser aus Trinkwasserbrunnen im Unwettergebiet genutzt werden darf, entscheidet das Gesundheitsamt nach Laboranalysen. Die Brunnenbesitzer werden gebeten, eine solche Analyse zu veranlassen.

Alle Nahrungsmittel und Getränke, die mit dem Überschwemmungswasser Kontakt hatten, gehören in den Restmüll. Auch wenn sie verpackt sind, ob mit Dreh- oder Kronverschluss, Metall- oder Glaskonserve. Sie gehören nicht in den Sperrmüll, weil sie Ratten, Mäuse und Insekten anlocken, die Krankheiten übertragen können.

Auch Problemabfälle gehören nicht in den Sperrmüll, weil sie die Gesundheit schädigen und nicht über die Abfallbehandlungsanlage in Münster entsorgt werden können. Farbeimer, Zementsäcke, Batterien, Leuchtstoffröhren und Ähnliches können an den Recyclinghöfen abgegeben werden (Ausnahmen: Kinderhaus und Nienberge).

Quelle: Stadt Münster